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Kräutersegnung an Maria Himmelfahrt

Kräutersegnung an Maria Himmelfahrt
Kräutersegnung an Maria Himmelfahrt
Hachenburg © Rudi Grabowski
© Maria GräfBad Marienberg
© Maria GräfBad Marienberg

Kräutersegnung an Maria Himmelfahrt in unseren Kirchorten

An Maria Himmelfahrt feiern wir die Aufnahme Mariens in den Himmel mit Leib und Seele. Mit "Leib und Seele" meint die Ganzheit. Maria ist mit der Ganzheit ihrer Lebensgeschichte
in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen worden. Sie wird damit zu einem Urbild der Verheißung, die an alle Menschen ergangen ist.
 Alle sind zum ewigen Heil berufen. Jeder Mensch und am Ende die ganze Schöpfung.
 Das ewige Heil verdeutlichen wir schon jetzt, indem wir an diesem Tag Heilkräuter segnen. Kräuter, die heilsames, Heilung bringendes, heilendes in sich enthalten. Kräuter, die es in sich haben. Das Heil.
So wie Maria das Heil, den Herrn Jesus Christus in sich hatte.
Alle Menschen haben es in sich, heilsam zu wirken. Auch die Schöpfung hat es in sich. in ihr teilt sich Gott mit. Trotz allem kennen wir auch das Unheil, dem wir durch Menschen oder Schöpfung ausgesetzt sind.
So wird es deutlich: die gesamte Schöpfung bedarf der Erlösung und des Geheilt Werdens.
Auch in unserer Pfarrei wurde am vergangenen Sonntag dieses Brauchtum aufgegriffen. Während der Gottesdienste wurden Kräuterbuschen gesegnet, die zuvor liebevoll von fleißigen Helfern hergerichtet wurden,
oder von Gottesdienstbesuchern mitgebracht wurden.
Nun können sie in unseren Wohnungen hängen und uns ein Jahr lang an diesen Festtag erinnern und an seine Botschaft, die sich in dem Segensgebet  entfaltet.

Allmächtiger Gott,
 Segne + diese Kräuter und Blumen. Sie erinnern uns an Deine Herrlichkeit und an den Reichtum Deines Lebens.
Schenke uns auf die Fürsprache Mariens Dein Heil. Laß uns zur ewigen Gemeinschaft mir Dir gelangen und dereinst einstimmen in das Lob der ganzen Schöpfung,
die Dich preist durch Deinen Sohn Jesus Christus in alle Ewigkeit.“

Pfarrer Winfried Roth

© Ulrike RothMörlen
© Ulrike RothMörlen
© Ulrike RothMörlen
© Ulrike RothMörlen