Seit dem 25. April 2024 hat sie getagt und beraten, durch die Zustimmung der zuständigen Limburger Stelle konnte die KIS (Phase II)-AG ihre Arbeit im Februar weitestgehend abschließen. In Laufe des letzten Jahres hat sie die kirchlichen Immobilien der Pfarrei im Rahmen des Prozesses KIS (Kirchliche Immobilien-Strategie) auf Zukunftsfähigkeit untersucht. Nun liegt der Ball wieder bei den Gremien PGR und Verwaltungsrat, die das Ergebnis abschließend beraten und dann einen Beschluss fassen werden. Dann werden die Ergebnisse auch in die Gemeinde hinein kommuniziert werden. Stand heute wird das Ende April der Fall sein.
Die Frage nach der Zukunft der 19 Immobilien, die die Pfarrei nutzt und von denen sie 17 unterhalten muss, ist naturgemäß eine emotionale - hängen doch an allen Gebäuden viele Erinnerungen und Beziehungen. Da jedoch das kirchliche Leben einen für alle sichtbaren Rückgang erfährt und auch die Mittel immer knapper werden, ist die Beschäftigung mit der Zukunftsfähigkeit jedoch keine ganz freiwillige, sie drängt sich aus Notwendigkeiten auf. Vor diesem Hintergrund hat das Bistum Limburg den KIS-Prozess aufgesetzt und die Kirchengemeinde Hachenburg diesen seit 2017 durchgeführt. In Phase 1 sind die Gebäude der Kirchengemeinde erfasst worden, in Phase 2, deren Durchführung wegen der Coronapandemie sich von 2021 auf 2024 verzögerte, ging es nun um die konkrete Frage, welche Gebäude gebraucht und weiter erhalten werden können.
Dazu wurde eine Arbeitsgruppe aus PGR, Verwaltungsraten und Vertretern aus Kirchorten gebildet. Die AG hat ihre Beratungen in dem Bestreben geführt, kirchliches Leben vor Ort zu erhalten und einen Ort zu haben, wo es zu Hause ist. Bei den Beratungen war stets spürbar, dass wir uns in einer Zeit des Wandels und Übergangs befinden, in dem wir uns als Kirche und als Pfarrei neu ausrichten müssen, um die Botschaft des Evangeliums weiter in die
Gesellschaft tragen zu können. Insofern ist KIS Phase II ein Anfang und kein Ende.