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Das verlorene Schaf in Hattert

Das verlorene Schaf in Hattert
Das verlorene Schaf in Hattert
© Alena Schäfer/Conny Christian
© Alena Schäfer/Conny Christian
© Alena Schäfer/Conny Christian

Das verlorene Schaf in Hattert

Die 6. und letzte Ökumenische Sommerandacht für 2021

Pastoralreferentin Alena Schäfer feierte mit ca. 50 Teilnehmenden am Mittwoch, 25.08.2021, bei endlich schönem Sommerwetter, die letzte der diesjährigen Ökumenischen Sommerandachten zum Thema „Das verlorene Schaf“ (Mt 18, 12-14)

Einen passenderen Ort, als einen Schafstall, hätte man nicht wählen können. Alena Schäfer verwies in ihrer Begrüßung auf die zutiefst christliche Bedeutung des Stalles, aber heute nicht als Ort der Geburt Jesu, sondern in Bezug auf das verlorene Schaf, dem der Hirte nachgeht.

Für uns Menschen heutzutage sind die biblischen Bilder und Gleichnisse oft fremd und daher nicht gut zu verstehen, sagte Alena Schäfer. Lässt ein Hirte wirklich seine Herde zurück, um ein einzelnes Tier zu suchen?

Christoph Noll, Gastgeber des Abends und selbst Besitzer von rund 120 Schafen, erklärte daraufhin, dass, wenn ein Schaf verlorengeht, der Schäfer mit seiner ganzen Herde zurückgeht, da sich ein einzelnes Schaf an seinen Artgenossen orientiert und daher schnell zurückfindet. Danach zeigte Herr Noll noch einen Hirtenstab mit seinem gebogenen Ende, mit dem man die Schafe an den Hinterbeinen aus der Herde herausziehen kann.

Alena Schäfer bedankte sich bei Herrn Noll für seine Ausführungen und zog die Parallele zu den Hirtenstäben der Bischöfe und Äbte, ob diese ihre Hirtenstäbe schon mal dazu benutzt hätten, ihre „Schäfchen“ an den Beine zu packen, wüsste sie allerdings nicht.

Anschließend übertrug sie das Gleichnis des verlorenen Schafes auf die Gott-Mensch-Beziehung. Im Gegensatz zu einem echten Schäfer macht Gott sich alleine auf die Suche nach uns, wenn wir uns verirren. Dies tut er aus Liebe zu den Menschen. Dabei macht er keinen Unterschied bei seinen „Schafen“, für ihn sind wir alle gleich wichtig und liebenswert.

Bei der Ökumene sei das auch so. Es gäbe sicherlich Unterschiede in den Traditionen oder wie wir manche Dinge heute feiern, aber bei Gott sind wir alle gleich und er liebt uns alle gleich, egal welcher Konfession wir angehören.

Zum Abschluss stellte Alena Schäfer die Frage, welche Bedeutung das Gleichnis noch für uns haben könnte. Dieses Nachgehen Gottes könnte ein Beispiel für uns sein, uns auch um die Kleinsten und umeinander zu sorgen und zu kümmern.

Mit einem Segen und einem Lied klang die rundum gelungene Andacht aus.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Familie Noll für die Bereitstellung und das Herrichten des Schafstalles und an Katja Müller, die als Lektorin tätig war.

Damit endet die Reihe der diesjährigen Sommerandachten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr und sind gespannt an welche Orte sie uns noch führen werden.

Alena Schäfer/ Conny Christian

 

© Alena Schäfer/Conny Christian
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